
Im Mittelpunkt unseres Handelns steht das einzelne Kind mit seiner individuellen Besonderheit. Es braucht Unterstützung zur persönlichen Entwicklung seines Lebens in unserer Gesellschaft.
Wir wollen Orientierung geben und mit den Kindern gemeinsam nach Antworten und Lösungen im Leben suchen. Kinder sind empfindsam und brauchen die Gewissheit, dass sie bei uns Schutz finden. Deshalb schaffen wir in unserer Einrichtung eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens.
Wir bieten Kindern einen Raum, wo sie Kinder sein können, in dem sie fröhlich, glücklich und unbeschwert sein können, in dem aber auch Platz ist für Gefühle der Angst, Wut und Trauer. Wir ermöglichen den Kindern im Zusammenleben mit anderen Kindern gruppenfähiges Verhalten und soziale Kompetenz, selbständiges Handeln und Selbstbestimmung zu erlernen.
Wir wollen Kinder auf einem Teil ihres Lebensweges begleiten
Kinder sind vom Tage der Geburt an aktiv handelnde Individuen. Sie wollen groß werden und sich entwickeln. Sie können die Verantwortung für ihre Zufriedenheit wahrnehmen.
Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie haben Lust, diese Welt zu erforschen. Bewegung und Tätigkeit sind Motor ihrer Entwicklung


In der Kita am Campus verstehen wir Bildung und Erziehung als gemeinsame Aufgabe von Familien und pädagogischem Team. Deshalb sprechen wir bewusst von Elternbegleitung – nicht von „Elternarbeit“. In unserer Einrichtung arbeiten mehrere qualifizierte ElternbegleiterInnen .Unsere ElternbegleiterInnen verfügen durch diese Weiterbildung über fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden, um Eltern wertschätzend, klar und unterstützend zu begleiten – immer mit dem Blick auf das Kindeswohl, die Stärkung von Erziehungskompetenz und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Sprache ist der Schlüssel zur Welt – deshalb ist alltagsintegrierte Sprachbildung ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir nehmen am Landesprogramm „Sprach-Kitas“ in Bayern teil, das Kindertageseinrichtungen dabei unterstützt, sprachliche Bildung im Alltag gezielt weiterzuentwickeln.
Durch das Programm erhalten Kitas fachliche Begleitung, Impulse und Unterstützung, um Sprachförderung, Interaktion und Kommunikation noch bewusster in den pädagogischen Alltag zu integrieren – besonders auch in vielfältigen und mehrsprachigen Lebenswelten.
So schaffen wir eine Umgebung, in der Kinder Sprache mit Freude erleben, ihren Wortschatz erweitern und Sicherheit im Sprechen gewinnen – im Spiel, in Gesprächen, in Projekten und in jeder Alltagssituation.


Unsere Kita-Hündin Yva ist ein fester Bestandteil unseres pädagogischen Alltags und unterstützt uns in unserem pädagogischen Auftrag, Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung zu begleiten. Durch die tiergestützte Pädagogik erleben die Kinder Nähe, Vertrauen und achtsame Begegnungen – ganz ohne Worte. Der Umgang mit Yva stärkt Empathie, Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl und fördert zugleich Selbstvertrauen und emotionale Stabilität.
Yva hat eine zweijährige Ausbildung im Bereich der tiergestützten Pädagogik absolviert und wird gezielt, verantwortungsvoll und kindgerecht eingesetzt. Dabei ist uns wichtig: Der Kontakt ist immer freiwillig, Yva hat feste Ruhezeiten und Rückzugsmöglichkeiten, und Hygiene sowie Sicherheit haben bei uns höchste Priorität.
Einmal im Jahr erleben alle Kinder unserer Kita eine gemeinsame Naturwoche. In dieser Zeit verlassen wir bewusst unseren gewohnten Alltag – auch wenn wir einen eigenen Garten haben – und tauchen intensiver in die Natur ein.
Die Kinder entdecken neue Orte, bewegen sich auf unterschiedlichen Untergründen, beobachten Tiere und Pflanzen und erleben Gemeinschaft in einem anderen Rhythmus. Die Naturwoche stärkt Selbstvertrauen, Achtsamkeit und Zusammenhalt und ermöglicht nachhaltige Erfahrungen, die weit über den Kita-Alltag hinauswirken.
